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Wednesday, October 14, 2009

ReiseLust - Hongkong die Zweite oder wie man für viel Geld wenig Visa bekommt

Das letzte Mal als ich in Hong Kong war hatte ich mir ein Toursitenvisum für China geholt. Ich hatte gehört man kann das im Inland dann relativ einfach in ein Business-visum umschreiben. Kann man nicht. Da dies bedeutete, dass ich so oder so nochmal nach Hongkong musste, hatte ich mich entschlossen die Goldene Woche dafür zu nutzen. Mit Praktikumsvertrag und Einladungsschreiben gings dann also wieder in den Süden. Den Vertrag brauchte ich nicht, aber ein Regierungsschreiben wär toll gewesen. So gabs mal wieder nur 30 Tage und damit neue Verlängerungsprobleme. Ich war also für hunderte Euros hunderte Kilometer geflogen nur um wieder nur 30 Tage zu bekommen. Man muss die chinesische Visapolitik einfach lieben.
Trotz schlechter Laune wurde dann aber erstmal der Urlaub genossen. In einem taiwanesischen Restaurant durften Lesley und ch dann unser Essen aus Minikloschüsseln geniessen während unsere Hintern sich auf echten Toiletten breitgemacht hatten. In Taiwan sollen solche Theme-Restaurants wohl sehr beliebt sein, mich hat das ganze (neben dem fragwürdigen Thema) nicht wirklich überzeugt. Das Essen war okay, aber nichts was zu Wiederholungstaten motiviert und preislich auch nicht ganz billig. Das Schokoeis in poo-form haben wir uns dann auch gespart.



Tag 2 haben wir dann Stanleys Market besucht. Eine nette kleine Bucht mit Markt und Promenade für Touris und Expats. Die Pizza war wirklich sehr gut, doch leider konnten wir es uns nur leisten eine zu teilen. Flug und Hotelpreise waren gestiegen und insgesamt ist Hong Kong noch teurer als Shanghai, immerhin hatte uns das Hotel kostenlos auf eine Club-etage upgegradet.

Am letzten Tag fuhren wir mit einem Hydrofoil nach Macau, dem Las Vegas Chinas. Die Casinos liessen wir jedoch aus und begnügten uns mit der portugiesischen Altstadt. Straßenschlder in Portugiesisch und Chinesisch wirken und eine chinesische Stadt mit mediterranem Flair garantieren einige interessante Erfahrungen.
Über die Dächern von Kolonialzeitkirchen und engen Gassen ragt ein gewaltiges Hotel, was so fremdartig wirkt, als käme es von einer anderen Welt.
In der alten Hügelfestung gibt es ein schönes Museum, was die portugiesische und chinesische Kultur zur Kolonialzeit nebeneinander stell. Definitiv kurzweilig und empfehlenswert. Von den Mauern der Burg hat man zudem einen schönen Ausblick auf die Altstadt. Viel zu früh mussten wir dann mit dem Tragflächenschiff zurück um unsere Nacht am Flughafen verbringen zu können.
From Hongkong & Macao - Düsenboote und Fäkalrestaurants

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